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Zukunft der Urbanisierung und ländlichen Entwicklung

Seit der letzten Dekade leben erstmals global mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Die Entwicklung urbaner Räume ist ein Schlüsselfaktor zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen durch Klimawandel, Verknappung fossiler Energieträger etc. Allerdings können die urbanen Räume heute nicht mehr isoliert von den ländlichen Räumen betrachtet werden - aufgrund ihrer immer enger werdenden Verflechtungen müssen sie für die Gestaltung nachhaltiger Lebensumwelten in der Zusammenschau erforscht werden. Hierfür ist die Fakultät für Architektur und Landschaft der LUH mit ihren Fächern Architektur, Städtebau, Landschaftsarchitektur und Umweltplanung einzigartig aufgestellt und weist mit den existierenden Forschungsnetzwerken AG Raum und Region (heißt die AG Raum und Region noch AG Raum und Region?), Studio urbane Landschaften, GenderArchland und TRUST (Transdisciplinary Rural Development Studies) Alleinstellungsmerkmale auf.

Folgende Forschungsthemen stehen im Vordergrund:

Die Entwicklung intelligenter Formen der Verdichtung in wachsenden Städten, die gleichzeitig ein hohes Maß an Freiraumqualitäten aufweisen, die Nutzbarmachung städtischer Brachen und Konversionsflächen wie Wasserfronten, Gleisfelder, unternutzte Fabrikareale und Infrastrukturanlagen sowie die Erforschung neuer Formen der Regionalentwicklung, nachhaltigen Landnutzung und des Naturschutzes in schrumpfenden ländlichen Räumen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf methodischen Fragen der Unterstützung von raumrelevanten Entscheidungen auf allen politischen und gestalterischen Ebenen.

Ebenfalls fokussiert wird die Entwicklung urbaner Landschaften, die auf regionalem Maßstab als Stadt-Land-Hybride aus Lebewesen, Gebautem, Infrastrukturen und Naturgütern zu verstehen sind. Hier lebt ein großer Teil der Bevölkerung und die in den 1960/70er Jahre gebauten „Zwischenstädte“ stehen vor ihrer ersten Modernisierungswelle, für die neue Methoden entwickelt werden müssen.

Nicht zuletzt gilt es, Beiträge zum Klimaschutz sowie die Adaption an den Klimawandel für urbane wie ländliche Räume zu bewältigen. Hier geht es um neue Baustoffe und Verfahren, Erzeugung und Nutzung regenerativer Energien, Klimaschutzaspekte der Landnutzungs-organisation und die Erhaltung der Biodiversität.