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Dateinamen

Best Practices

  • Wir empfehlen, in Dateinamen grundsätzlich auf Sonderzeichen, Umlaute, Leerzeichen zu verzichten.
  • In vielen Fällen macht es Sinn, Dateien mittels eines in den Dateinamen eingefügten Datums zu versionieren. Hierbei kommen grundsätzlich verschiedene Schreibweisen für das Datum in Frage. Generell sollte das Datum so geschrieben werden, dass zuerst das Jahr, dann der Monat, dann der Tag erscheint. Es gibt eine Langform und eine Kurzform. Die Langform hat den Vorteil, dass sie besser lesbar ist. Bei der Kurzform kommt es gelegentlich zu Missverständnissen, wenn User sich nicht sicher sind, ob z.B. 141016 für den 14.10.2016 oder für den 16.10.2014 steht. Wir würden daher generell die Langform empfehlen.

    • Langform (empfohlen!): 2016-11-31 (für den 31.11.2016)
    • Kurzform: 161131 (für den 31.11.2016)

 

 

Schlechte Beispiele, gute Beispiele

Schlechtes BeispielKommentarGutes Beispiel
JürgenSchäfer.docUmlaute bitte vermeiden...JuergenSchaefer.doc
Max Mustermann.docLeerzeichen bitte vermeiden...Max_Mustermann.doc
Schmidt&Schneider.docSonderzeichen bitte vermeiden...Schmidt_und_Schneider.doc

1.10.16_Protokoll.doc 

8.9.16_Protokoll.doc

9.6.16_Protokoll.doc

Datum in sinnvoller, einheitlicher Form schreiben;
in umgekehrter Schreibweise, in Langform.

Das führt auch zu einer sinnvollen Sortierung in Dateilisten.

2016-06-09-Protokoll.doc

2016-09-08-Protokoll.doc

2016-10-01-Protokoll.doc

2016-06-09-Erster-Bericht.doc

2016-09-08-2._Bericht.doc

2016-10-01-bericht3.doc

Nicht einheitlich benannt.

Besser: Eigene Regeln finden, diese durchhalten.

2016-06-09_Bericht_1.doc

2016-09-08_Bericht_2.doc

2016-10-01_Bericht_3.doc

Warum Sonderzeichen, Umlaute, Leerzeichen, ... vermeiden?

... es geht doch auch mit Sonderzeichen ...

... Windows erlaubt mir doch meine Dateien mit Sonderzeichen zu benennen ...

... es ist doch viel einfacher ...

... das muss doch gehen ...

... ich hatte noch nie Probleme damit ...

 

Aus unserer Erfahrung in der Betreuung mit vielen Anwendern leiten wir die Empfehlung ab, "einfache Dateinamen oder Sonderzeichen, Leerzeichen usw." anzuwenden.

 

Was sind die potentiellen Probleme?

 

Auch wenn es  im eigenen direkten Umfeld (scheinbar) keine Probleme mit den Dateien gibt, kommt es immer wieder zu Problemen, wenn man Rechnergrenzen überschreitet:

Falls man als Windows-Anwender Dateien an Mac-Anwender oder Linux-Anwender weitergibt,

falls die Dateien auf einem Linux-Server oder einem NAS gespeichert werden,

falls man die Dateien auf einen Webserver hochlädt,

falls die Dateien von einem speziellen Programm verarbeitet werden (z.B. ein Backup-Tool).

 

Es kann passieren, dass sich irgendwo ein Tool oder System am Dateinamen "verschluckt", d.h. sie wird z.B. beim Backup ignoriert, das Backup wird abgebrochen, der Dateiname wird beim Kopieren verändert, aus Schäfer.doc wird Sch!"§fer.doc usw.

Wenn man all diese potentiellen Probleme einfach dadurch vermeiden kann, dass man sich an ein paar einfache Konventionen hält, dann sollte man das tun...