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Preisträgerin und Preisträger beim Architektur-Nachwuchswettbewerb Conceptual Working 2020.21

Lunchtime Lectures

THE PROJECTS

 

Jens Broszeit
Architekturführer Hannover

Im Rahmen eines Seminars haben wir mit 99 Studierenden einen aktuellen Architekturführer Hannover erarbeitet und konnten für die Publikation den DOM publishers Verlag Berlin gewinnen.

Ein Architekturführer soll mehr als nur ein Reiseführer sein, der die Gebäude einer Stadt deskriptiv darstellt. Ein Architekturführer soll die Stadt und ihre Struktur erklären und kritisch hinterfragen.

Der erste Teil behandelt in kurzen Beiträgen die Phasen der Stadtgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Der zweite Teil beinhaltet 332 ausgewählte Projekte, die auf verschiedenen Rundgängen erreicht werden können.  Die Themen sind die Inwertsetzung von historischen Gebäuden, der Umgang mit dislozierten Gebäuden oder Gebäudeteilen, die Verdichtung der Altstadt und das Miteinander von Alt und Neu und die Bildung neuer öffentlicher Räume. Neue Stadtbausteine zur Revitalisierung von vernachlässigten Stadtteilen bilden sog. Kristallistionspunkte, die neue städtebauliche Impulse geben.

 

 

Jonas Lamberg
Autonomous Public Transport as a Contribution to the Provision of Public Services


The provision of public transport is not guaranteed in many rural areas. Insufficient or no transport services mean that important facilities such as general practitioners, pharmacies and supermarkets are difficult to reach. Autonomous transport services could change this.
The research project is therefore investigating the potential contribution that autonomous minibuses can have to improve connectivity in rural areas. In addition to the framework conditions of autonomous driving such as technology, ethics, law and operation, the underlying spatial-structural requirements as well as the political and administrative structural preconditions are also being examined. Scenarios for the future operation of autonomous public transport are developed on the basis of concrete case studies in four German counties.

 

 

Karaivanov Rangel
Spatial Automatons

In Spatial Automatons we are investigating the potential of self-organizing, reconfigurable building elements with the purpose of achieving more adaptive working and living environments and reducing the discrepancy between spatial and temporal provision of any specific function. We are developing digital tools to program, simulate and evaluate such systems that can be used seamlessly within a common design platform for architects. Further we are building an experimental set-up, to test different hardware components and evaluate some of the digital simulations in a physical environment."

 

 

Kathleen Margrit Dahmen
Soziale Projekte und Initiativen mit Freiraumbezug in ländlichen Räumen in Deutschland

Die Dissertation setzt sich mit der Erforschung der Gelingensfaktoren für die Entstehung und dem Bestehen sowie den Zerfallsprozessen von sozialen Projekten, Initiativen und sozialen Orten auseinander. Ein Fokus liegt dabei auf Freiräumen in ländlichen Räumen nach der Definition des BBSR (BBSR 2017: www). Es werden Fallbeispiele in ländlichen Räumen untersucht sowie Interviews und Gespräche mit Experten und Expertinnen der betreffenden Fachbereiche sowie des Alltags durchgeführt. Besonders in strukturschwachen ländlichen Räumen, ist es schwierig die Daseinsvorsorge zu gewährleisten (BOJARRA-BECKER et al. 2016: 5). Dort kann der soziale Zusammenhalt verloren gehen (SOFI 2021: www). Ein stabiler sozialer Zusammenhalt in der Gesellschaft kann aber die Daseinsvorsorge unterstützen. Daher müssen Möglichkeiten geboten werden, damit Menschen sozial agieren können. Dies geschieht in sozialen Projekten und Initiativen in denen aktiv etwas für die Gesellschaft getan wird (siehe Soziale Orte nach SOFI 2020). Freiräume spielen dabei als mögliche Ausübungsorte eine wichtige Rolle.

 

 

Patrick Beckmann
Der Urban Hub SDE 21

ist ein Informationspavillon welcher in nachhaltiger Bauweise für die Ausstellung zum Solar Decatlon Europe 21/22 in Wuppertal und der anschließende Forschungsphase des Living.Lab bis 2027 geplant, gebaut und beforscht wird.

Entworfen von Studierenden der Leibniz Universität Hannover gemeinsam mit Auszubildenden der BBS 3 in Hannover geplant, als 3. Preisträger beim nationalen Wettbewerb für die tatsächliche Ausführung gewählt. Danach in mehreren Durchläufen in hinsichtlich der des Ressourcenverbrauchs, der Materialökonomie und der konstruktiven Fügung optimiert, so dass dieser Skelettbau von Auszubildenden der Bildungszentren für Zimmerer, Dachdecker und Metallbauer in Krefeld und Mettmann errichtet werden kann und später mittels Krans für das Forschungsprojekt Living.Lab versetzt werden kann. Wie sich gut sich der Pavillon nach 5,5 Jahren Nutzung und dem zwischenzeitigen Versetzen bewährt hat zeigt ist Teil des Forschungsprojektes.

 

 

Ina Kapitola
Hannover Atlas of Voids- Sites for a future Hannover
- Propositional planning approach to densification with focus on porosity

Urban voids- leftover spaces resulting from processes of urban abandonment have been on the academic agenda since quite a long time. There has been a vivid and divers discourse amongst multiple design disciplines regarding their value and counter spatialities. 

Whereas paying tribute to this line of thought one cannot ignore the strongly varying

value of vacant land depending on the urban context. Talking about growing cities, especially in the face of climate change - the old planning paradigm of the Campact sustainable city – comes back to mind.

Also Hannover is a growing city. Leftover spaces and Voids in the city fabric are steadily disappearing and becoming a rare commodity. The process of continuous densification is in full swing and the pressure on the housing market is consistently high.  The motivation for the research is to explore urban strategies in regard to specific leftover spaces in the city of Hannover for housing the anticipated increase of population while maintaining urban porosity and the possibility for counter narratives.

 

Fritz Whilhelms
Leibniz Works 4.0 BMBF

Das Projekt Leibniz works 4.0 bildet ein Zukunftskonzept für das berufliche Lehramt (LBS) an der Leibniz Universität Hannover (LUH). Es trägt dem Umstand Rechnung, dass in der beruflichen Lehrerbildung im Vergleich zu anderen Lehrämtern eine sehr spezifische Bedarfslage besteht. Ursächlich hierfür sind vor allem berufsbiographische Besonderheiten des Studierendenklientels sowie spezielle Anforderungen an die Arbeit in berufsbildenden Schulen. Am Institut für Berufswissenschaften im Bauwesen (IBW) wird im Arbeitspaket 1 die Videobasierte Aufbereitung von Experimenten und Laborübungen sowie von CNC-gestützten Fertigungs- und Arbeitsvorgängen der Bauberufe entwickelt.