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Konferenz „Living in the Countryside“ am 18. November

Konferenz „Living in the Countryside“ am 18. November

Liebe Studierende, Architekten, Planer, Bürger, Angesichts der Herausforderungen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum setzt sich der Lehrstuhl 'Architektur im Kontext‘ an der Fakultät für Architektur und Landschaft der Leibniz Universität Hannover in den kommenden Semestern innerhalb eines umfassenden Research by Design Forschungsprojekts "Raum zum Wohnen: Land, Stadt, Metropole“ intensiv mit der Frage nach bezahlbarem Wohnraum und neuen Wohnformen auseinander. Zum Auftakt des Forschungsprojekts veranstalten wir am Freitag, 18. November, von 13.00 bis 17.00 Uhr an der Fakultät für Architektur und Landschaft im Vorlesungsaal (C050) Herrenhäuser Straße 8, 30419 Hannover eine Konferenz mit dem Titel „Living in the Countryside“. Die Konferenz richtet sich sowohl an Studierende als auch an Architekten, Planer und politische Entscheidungsträger.

 

Living in the Countryside

Durch die steigenden Grundstückspreise in den Städten steht der bezahlbare Wohnungsmarkt zunehmend unter Druck. Gleichzeitig haben sich die Wohnpräferenzen verändert: Die Menschen wollen anders wohnen, mit mehr Platz, am liebsten in einer grüneren Umgebung mit engem Bezug zur Natur, nachhaltig und sozial, gemeinsam mit anderen. Bessere infrastrukturelle und digitale Vernetzung und eine größere Freiheit bei der Organisation der Arbeit durch Home-Offices machen das Leben und Arbeiten aus der Ferne möglich. Kurzum, in Bezug auf Erschwinglichkeit, Nachhaltigkeit und Bequemlichkeit ist das Leben außerhalb der Großstädte (wieder) attraktiver geworden.

Auf der Konferenz werden (neue) Formen des Lebens auf dem Lande sowohl aus historischer als auch aus einer aktuellen Perspektive beleuchtet. Verschiedene Referenten aus dem In- und Ausland berichten über ihre Arbeit und Forschungsergebnisse.

 

Wir freuen uns sehr, folgende Gäste begrüßen zu dürfen:

Eleonore Harmel + Leon Jank, Studio Amore (DE)

Studio Amore ist ein Denk- und Designbüro für räumliche und soziale Transformation. Die Partner sind die Autoren des Buches "Ländliche Verheissung" (Ruby Press 2018).


Nicolas Herre, Atelier Fanelsa (DE)

Das Atelier ist in Berlin und Gerswalde ansässig. Er erforscht zeitgenössische Formen des Arbeitens, Lebens und Zusammenlebens auf dem Land, in der Peripherie und in der Stadt.
 

Janna Bystrykh, BYSTRYKH (NL)

BYSTRYK ist ein Design- und Forschungsbüro mit Sitz in Rotterdam. Janna Bystrykh hat das Countryside- Forschungsprojekt mit OMA/Koolhaas, einschließlich der Harvard GSD Rotterdam-Studios, mitinitiiert, das in der Countryside-Ausstellung 2020 im Guggenheim Museum gipfelte.

 

Maria Isabettini, nonconform (AT/DE)

Das Studio begleitet die Nutzer in partizipativen Planungsprozessen, um nachhaltige Konzepte für langfristige, lebendige Umgebungen zu entwickeln.

 

Ulrich Wieler, UmbauStadt (AT/DE)

UmbauStadt begleitet Kommunen, interkommunale Allianzen und private Partner bei der analytischen und gestalterischen Erfassung städtischer Aufgaben von der Grundlagenforschung bis zur Umsetzung und diskutiert die heutigen Anforderungen an neue urbane Lebensformen. Von 2015 bis 2021 ist Ulrich Wieler Berater der IBA Thüringen.